Aus dem Papierkorb der Weltgeschichte

Unglaubliche Briefe, gesammelt von Aaron Aachen

Dieses Buch beinhaltet eine bislang unveröffentlichte Sammlung an unglaublichen und kuriosen Originalbriefen, Akten und Zeitdokumenten, zusammengetragen und archiviert von Aaron Aachen, einem Findelkind aus Niederbayern. Von klein auf besessen von Schriftstücken aller Art nutzte Aachen, nach dem Tod des Ziehvaters, das geerbte Vermögen,um weltweit Archive und Privatsammlungen auf der Suche nach Hinweisen zu seiner eigenen Identität zu durchforsten. Dabei entdeckte er erstaunliche, amüsante und teils haarsträubende Korrespondenzen, die den Blick freigeben auf die kleinen Geschichten hinter der großen Weltgeschichte.

Zusammengetragen in diesem Buch finden sich unter anderem Briefe von Franz Kafka an Sigmund Freud, Roland Emmerich an Wolfgang Rademann, Elvis an seine erste Liebe und Tim Mälzer an McDonald‘s ebenso wie die Tanzkarte von Leni Riefenstahl, Fragmente des Bühnenstücks »Mein Kampf«, geschrieben von Adolf Hitler, die abgelehnte Bewerbung von Alice Schwarzer um den Titel als „Schönste Frau Deutschlands“ oder die Anzeige gegen Hermann Hesse wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses durch Nacktwandern.

Aus dem Papierkorb der Weltgeschichte
Unglaubliche Briefe, gesammelt von Aaron Aachen (Archivar)
Gestaltung von Florian Toperngpong
128 Seiten | 21,0 x 29,7 cm
geb., Hardcover | durchgehend farbig
mit Tiefprägung
ISBN 978-3-946593-97-3
€ [D] 24,- | € [A] 24,70

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Blick ins Buch

Eine der ersten Fotokopien Deutschlands

In der Preußischen Bibliothek in Berlin werden im Dezember 1930 die ersten Kopiergeräte aufgestellt, die auf Grundlage von fotochemischen Prozessen Abbildungen von Buchseiten und Manuskripten erstellen sollen. Diese Abbildungen sind zeitaufwändig und teuer – was die Angestellten allerdings nicht von der privaten/kreativen Nutzung der Geräte abhält, wie dieses Zeitdokument beweist.

Putzplan der Kommune 1

Die Kommune I wurde 1967 in West-Berlin als politisch motivierte Wohngemeinschaft gegründet, die den herrschenden kleinbürgerlichen, »faschistoiden« Gesellschaftsentwurf kritisierte. Man wollte so Beispiel geben für eine neue Form des Zusammenlebens: gleichberechtigt, ohne eigenen Besitz und konsumkritisch.

Werner Schneider an Joseph Beuys

Joseph Beuys zeigt seine kontrovers diskutierte Performance »Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt« am 26. November 1965 in der Galerie Schmela in Düsseldorf. Die Aktion gilt heute als Schlüsselwerk der Fluxusbewegung.